LOGISTIKZENTREN

    Die Wieland-Werke AG errichtete 2010 bis 2012 den Bau einer Stranggießanlage. In dieser werden neben dem Primärrohstoff Kupfer vor allem Sekundärrohstoffe wie Schrotte und Späne geschmolzen und zu Bolzen gegossen.

    Der ausgewählte Standort befindet sich inmitten von bestehenden Gebäuden und Anlagenteilen. Es erforderte ein hohes Maß an Planungsdetailarbeit und statischer Raffinesse, um die Gebäudelasten kosten und terminoptimiert in den Untergrund einleiten zu können. Durch den Neubau mit einer Investsumme von ca. 60 Mio. Euro entsteht eine der mondernsten Gießanlagen Europas. Im Gegensatz zu bisherigen Konzepten, wurden sowohl vier Schmelzöfen als auch der Gießofen auf einer Höhe von 10 m über Hofniveau platziert. Dadurch wird es möglich, fertig gegossene Bolzen im EG zu entnehmen und auf Flurförderzeuge zu verladen. Hierzu wird es notwendig, dass z.B. Werkzeuge, Stapler und Rohstoffe über einen schweren Lastenaufzug nach oben transportiert werden müssen. Die Lüftungs- und Wasserkühlanlagen wurden auf dem Gebäudedach aufgestellt. Zur Kontrolle und Wartung was ein Personenaufzug notwendig. Scherr+Klimke betreute die Bau-Gesamtplanung einschließlich der Aufzugsanlagen. 

    AUFTRAGGEBER
    Wieland Werke AG

    SERVICES
    Generalplanung

    BRANCHE
    Baustoffe | Energie

    GEBÄUDETYP
    Produktionshalle

    LEISTUNGSUMFANG
    Generalplanung , BImSch-Verfahren

    PROJEKTDAUER
    23 Monate